Der Begriff Tanzen findet seinen Ursprung im italienischen und wurde von dem Wort „danza“ abgeleitet. Schon seit vielen Jahrtausenden wird der Tanz auf unterschiedlichste Art und Weise ausgelegt und auch dargestellt, die kulturellen und regionalen Unterschiede sind hierbei enorm, nicht umsonst gibt es heutzutage eine Vielzahl unterschiedlicher Tanzstile und Einflüsse. Doch nicht nur einzelne Tänze, auch individuell eingefügte Elemente konnten sich teilweise durchsetzen, was es schwierig macht, genaue Gruppierungen zu finden. Häufig wird hingegen nach dem Hintergrund, oder aber dem gesellschaftlichen Anlass gefragt, um eine genauere Vorstellung über den Tanzabend und die dazugehörigen Tanzstile erlangen zu können. Man unterschiedet ebenfalls zwischen dem Einzel-, dem Paar- und dem Gruppentanz. Letzterer ist vielen noch aus Schulzeiten bekannt, besitzt in vielen Kulturkreisen jedoch nicht nur Gesellschaftsfähigkeit, sondern wird auch aufgrund der gruppendynamischen Auswirkungen zutiefst geschätzt. Hier unterscheidet man zusätzlich zwischen dem Kreistanz, dem Kettentanz und dem Reihentanz.
Gesellschaftstanz oder Reggaeton
Wie ich vor einer Weile in einem Blog von Armatix gelesen habe, ist der klassische Gesellschaftstanz noch immer von großer Beliebtheit, weicht aber mehr und mehr dem Modernen. Insbesondere junge Menschen haben große Freude an den vielen südländisch- energetischen Tanzstilen, wie etwa dem Reggaeton, welcher zu einer musikalischen Mischung aus Reggae, Dancehall, Hip Hop und zudem meist spanischsprachigen Raps getanzt wird und als überaus feurig gilt.
Doch laut dem Armatix Blog ist das Tanzen noch weitaus mehr als die reine Freude daran, insbesondere für Jugendliche stellt dieses Freizeitvergnügen nämlich auch viele weitere Vorteile dar, welche sich auf den ersten Blick gar nicht erkennen lassen. Insbesondere bei den Gruppentänzen entwickeln die Kinder eine starke soziale Fähigkeit, denn hier muss auf jede Bewegung der anderen genau geachtet werden, es findet eine unentwegte indirekte Kommunikation statt, welche sehr fördernd auf das Sozialverhalten wirkt. Auch das Gefühl zum eigenen Körper verbessert sich durch das Tanzen stark, Respekt vor anderen und sich selbst , Mut und Grenzen; All das kann auf unterhaltsame Weise ideal vermittelt werden.