Abgrenzung
Der Begriff „Theater“ bezeichnet zum einem Orte beziehungsweise Gebäude, auf oder in denen öffentlich ein Theaterstück gespielt wird, und zum anderen das eigentliche Schauspielern. In einem Theaterstück werden Szenen aus dem Alltag, vergangene, aber bekannte Situationen oder speziell zu diesem Zwecke erfundene Geschichten wiedergegeben. Sie werden von Schauspielern eingeübt und in der Regel gegen einen entsprechenden Eintritt einem Publikum wiedergegeben.
Bereits die Griechen und Römer kannten das Theater in verschiedenen Formen. Damals wie heute dient es der Unterhaltung und war und ist ein gesellschaftliches Event.
Einteilung
Dabei kann man Theaterstücke in verschiedene Gruppen unterteilen: Es gibt Stücke mit großem musikalischem Anteil, zum Beispiel Musicals oder Opern, solche mit ausgeprägt tänzerischen Einlagen wie dem Ballett, dem eigentlichen schauspielerischen Theater und dem sogenannten Figurentheater, bei dem keine Menschen sondern Figuren die Akteure des Stückes sind.
Hintergründe
Das Spielen eines Theaterstücks hat oftmals religiösen oder politischen Hintergrund, kann aber auch Situationen des Alltags, wiedergeben, in denen sich der Zuschauer wiederfinden soll. Es kann so in künstlerischer Weise Kritik an Machthabern geübt oder gesellschaftliche Tabus gebrochen werden. Das Publikum wird dabei durch das Wiedererkennen der eigenen Person oder einer eigenen Meinung in das Stück mit eingebunden. Das Theater soll oft auch Fragen aufwerfen oder dem Publikum einen alternativen Standpunkt vermitteln. Dies war insbesondere zu früheren Zeiten ein wichtiger Aspekt des öffentlichen Lebens.
Viele große Städte haben sogenannte Stadt- oder Staatstheater. Diese haben meist fest angestellte Schauspieler, Sänger oder andere Akteure, die in den fast täglichen Veranstaltungen zu sehen sind. Ob alle oben genannten Theaterformen oder nur bestimmte Sparten gespielt werden hängt vom Theater und von der Nachfrage des Publikums ab.